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    <title>Heute hier, morgen fort (Rubrik:Feuilleton)</title>
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    <description>Das Kochblog von www.stipvisiten.de</description>
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    <title>Heute hier, morgen fort</title>
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    <title>Wien, Naschmarkt.</title> 
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    <description>&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://twoday.net/static/stipvisiten/images/Alles Fisch.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
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    <dc:date>2003-05-26T21:48:09Z</dc:date>
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    <title>Probleme?</title> 
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    <description>&quot;Sie machen es mir aber auch nicht leicht, meine Wahl-Landsleute, sie gegen&amp;uuml;ber Vorw&amp;uuml;rfen von Beschr&amp;auml;nktheit und klingelnder Doofheit zu verteidigen,&quot; schreibt &lt;a href=&quot;http://www.worldwideklein.com/comments.php?id=P263_0_1_0&quot;&gt;Konstantin Klein&lt;/a&gt;.  &quot;Jetzt haben die Kantinenaufseher des US House of Representatives in einem Anfall von Dumpfsinn beschlossen, da&amp;szlig; French Fries (amerikanisch f&amp;uuml;r Fritten) k&amp;uuml;nftig nicht mehr nach dem Erzfeind in Europa hei&amp;szlig;en sollen, sondern Freedom Fries (Freiheitsfritten). Desgleichen soll der sogenannte French Toast (dem im Zweifelsfall jeder halbwegs ehrliche Franzose ohnehin mit Abscheu und Emp&amp;ouml;rung von sich weisen w&amp;uuml;rde) k&amp;uuml;nftig Freedom Toast hei&amp;szlig;en. Sie haben offensichtlich keine wirklichen Probleme, da oben auffem Capitolsh&amp;uuml;gel.&quot;</description>
    <dc:creator>stip</dc:creator>
    <dc:subject>Feuilleton</dc:subject>
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    <dc:date>2003-03-12T09:04:43Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://stipvisiten.twoday.net/stories/10282/">
    <title>Rechtzeitig zur Fastenzeit</title> 
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    <description>erreicht uns die Alternative &amp;uuml;ber die wunderbare Seite &lt;a href=&quot;http://pdw.twoday.net/stories/8084/&quot;&gt;Produkt der Woche&lt;/a&gt; - die Rotweinlutschtablette, leider ohne Kaufquelle ;-)</description>
    <dc:creator>stip</dc:creator>
    <dc:subject>Feuilleton</dc:subject>
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    <dc:date>2003-03-06T07:39:13Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://stipvisiten.twoday.net/stories/5051/">
    <title>Der Fresser.</title> 
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    <description>Ein Vielfra&amp;szlig; setzte sich zu Tisch.&lt;br /&gt;
Man brachte ihm, wie er befahl,&lt;br /&gt;
Den sch&amp;ouml;nsten St&amp;ouml;r. Ein Riesenfisch!&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r einen Mann ein t&amp;uuml;chtig Mahl.&lt;br /&gt;
Er f&amp;auml;hrt drauf los, er kaut und schmatzt;&lt;br /&gt;
Schon ist er fertig bis zum Kopf.&lt;br /&gt;
Da h&amp;auml;lt er ein, sein Magen platzt.&lt;br /&gt;
Man rennt zu Hilf dem armen Tropf,&lt;br /&gt;
Man macht Klistiere ohne End -&lt;br /&gt;
Umsonst! Dem Kranken wird nicht besser.&lt;br /&gt;
Man mahnt ihn an sein Testament.&lt;br /&gt;
&quot;Geliebte Freunde&quot;, sprach der Fresser,&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin gefa&amp;szlig;t. Wohlan, es sei!&lt;br /&gt;
Doch eilt und bringt, da es ja doch&lt;br /&gt;
Zu Ende geht, mir schleunigst noch&lt;br /&gt;
Den Rest von meinem Fisch herbei!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jean de la fontaine (1621 - 1695)&lt;br /&gt;
Gefunden bei &lt;a href=&quot;http://www.freitagsfish.de/2003_02_09_archiv.html#89097091&quot;&gt;freitags fish&lt;/a&gt;
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    <dc:subject>Feuilleton</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 stip</dc:rights>
    <dc:date>2003-02-16T11:08:59Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://stipvisiten.twoday.net/stories/2672/">
    <title>Mit 80 W&amp;ouml;rtern um die Welt</title> 
    <link>http://stipvisiten.twoday.net/stories/2672/</link>
    <description>Axel Hacke, Edelfeder der S&amp;uuml;ddeutschen Zeitung, schreibt im Magazin der SZ &amp;uuml;ber die Lekt&amp;uuml;re von &quot;Bonnes Vacances &amp;#8211; Zeitschrift f&amp;uuml;r VIP-Reisen&quot;. Ergebnis: &quot;Bonnes-Vancances-Leute reisen mit 80 W&amp;ouml;rtern um die Welt. Faszinierend, wundersch&amp;ouml;n, herrlich, farbenpr&amp;auml;chtig, stimmungsvoll, wunderbar, vertr&amp;auml;umt &amp;#8211; das sind so die wichtigsten. Zwischen ihnen baumelt die Seele, immerzu baumelt irgendwo eine gottverdammte Seele! Wer h&amp;auml;ngt blo&amp;szlig; &amp;uuml;berall Seelen hin, dass sie so baumeln!?&quot;&lt;br /&gt;
Man kann den Beitrag nat&amp;uuml;rlich im Heft lesen, aber auch &lt;a href=&quot;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/kolumne/aktuellekolumne.html?rubrik=Hacke&quot;&gt;online&lt;/a&gt;. W&amp;auml;hrend der aktuellen Woche funktioniert das so, aber danach f&amp;uuml;rs Archiv muss man sich zuvor angemelden (kostet nicht, und ist nach meinen Erfahrungen auch noch nicht missbraucht worden).</description>
    <dc:creator>stip</dc:creator>
    <dc:subject>Feuilleton</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 stip</dc:rights>
    <dc:date>2003-02-09T08:55:07Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://stipvisiten.twoday.net/stories/2233/">
    <title>Voll. Toll. Teuer.</title> 
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    <description>In Dresden gibt es ein Warenhaus, das war zu DDR-Zeiten ein Centrum-Warenhaus und mutierte dann nach der Wende zum Karstadt. Schr&amp;auml;g gegen&amp;uuml;ber baute dann (wei&amp;szlig; nicht mehr wann) Hertie ein superneues Warenhaus. Doch dann heiratete Herr Karstadt die Frau Hertie und beschloss: Wir gehen in das im Bau befindliche neue Haus, weil das nat&amp;uuml;rlich sch&amp;ouml;ner ist, und unser altes Domizil wird ein Hertie. So geschah es auch.&lt;br /&gt;
Im Karstadt, dann Hertie, gab es die einzig gute Lebensmittelabteilung in Dresden. Sagten jedenfalls die Wessis in Dresden, und die mussten es ja wissen. So wurde der Keller von Karstadt/Hertie zum Treff der Wessis, vor allem am sp&amp;auml;ten Nachmittag und am Samstag.&lt;br /&gt;
Irgendwann verschwand Hertie von der Bildfl&amp;auml;che des Konzerns, die Schilder am Centrum/Karstadt/Hertie-Warenhaus wurden ausgewechselt: Karstadt stand wieder dran. Die Lebensmittelabteilung blieb. Immer gut, leider auch immer noch die einzige, alle anderen Einkaufsquellen f&amp;uuml;r Feinschmecker blieben eher zu vernachl&amp;auml;ssigen.&lt;br /&gt;
Im August 2002 kam die Flut, und zwar beliebte die Wei&amp;szlig;eritz durch die Prager Stra&amp;szlig;e zu toben und f&amp;uuml;llte die Keller. Das Aus der Lebensmittelabteilung.&lt;br /&gt;
Da alle Keller voll gelaufen waren, sahen sie alle gleich desolat aus, und nun beschloss man: Die neue Lebensmittelabteilung wird noch sch&amp;ouml;ner und weltst&amp;auml;dtischer, und dann geh&amp;ouml;rt sie nat&amp;uuml;rlich ins neuere Karstadt-Welthaus und nicht ins olle Karstadt am D&amp;ouml;nerstand.&lt;br /&gt;
Gestern nun war Er&amp;ouml;ffnung. Tausende Gourmets, berichtet die S&amp;auml;chsische Zeitung, st&amp;uuml;rmen Karstadt. Na klar: Die haben alle sechs Monate nicht gewusst, wo sie die anderen treffen sollten und mussten immer ausgehen, weil sie ja sonst nirgendwo einkaufen konnten!&lt;br /&gt;
Voll also war&apos;s am ersten Tag, auch am zweiten und wohl erst recht am Wessi-Einkauf-Samstag-Vormittag. Die &amp;uuml;blichen Verd&amp;auml;chtigen am Champagnerstand, an Fisch- und K&amp;auml;setheke, im Bioprodukte-Areal, beim Fleisch. Toll.&lt;br /&gt;
Und keine Gefahr f&amp;uuml;r m&amp;ouml;gliche kleine Spezialit&amp;auml;tenl&amp;auml;den: Bei den Preisen kann auch jeder Gem&amp;uuml;se-, Fisch,- K&amp;auml;se-, Feinkosth&amp;auml;ndler seine Schnitte machen...</description>
    <dc:creator>stip</dc:creator>
    <dc:subject>Feuilleton</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 stip</dc:rights>
    <dc:date>2003-02-07T19:01:39Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://stipvisiten.twoday.net/stories/1602/">
    <title>Der Gast ist Schuld.</title> 
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    <description>&quot;Hier ist Ihre Suppe! &lt;br /&gt;
Und hier Ihre Suppe. &lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r Sie den Salat... &lt;br /&gt;
... und f&amp;uuml;r Sie die Suppe. Guten Appetit!&quot; &lt;br /&gt;
Wir waren also zu viert in der Gartenstadt Hellerau vor den Toren Dresdens in einem Restaurant mit Anspruch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf und Birgit hatten eine Wei&amp;szlig;kohl-Orangensuppe bestellt, ich die Apfel-Linsensuppe &amp;#8211; denn Birgit und ich bestellen prinzipiell Unterschiedliches, damit wir vom jeweils anderen Teller naschen k&amp;ouml;nnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit kam die Bedienung und servierte die Suppen. Wir probierten &amp;#8211; lecker! Nur: Meine Linsensuppe schmeckte so sehr nach Orange und so wenig nach Linsen, dass ich stutzte und von Birgits Teller naschte. Die Suppe schmeckte wie meine, und damit nahm das Unheil seinen Lauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelang mir, die Service-Fachkraft an den Tisch zu locken. &quot;Ich glaube, ich habe die falsche Suppe, das ist keine Apfel-Linsensuppe...&quot; &amp;#8211; &quot;Die haben Sie ja auch nicht bestellt: Ich wei&amp;szlig; es ganz genau, Sie wollten die Wei&amp;szlig;kohl-Orangensuppe!&quot; Ich versuchte zu dementieren, aber vergeblich: &quot;Ich habe sogar nochmal nachgefragt!&quot; Na gut, wenn das so ist. Immerhin bot die Dame an, mir die von mir gew&amp;uuml;nschte Apfel-Linsensuppe zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sie fort war, grinste Rudolf uns an: &quot;Ich habe Deine Suppe, schmeckt gut! Die gebe ich nicht ab&amp;#8230;&quot; Meine Ersatzursprungswunschsuppe kam, die Bedienung ging. Und kam kurz darauf wieder, schnurstracks Rudolf im Visier, der soeben den letzten Happs seiner-meiner Suppe gel&amp;ouml;ffelt hatte. &quot;Sie haben die Apfel-Linsensuppe gegessen!&quot; raunte sie ihn an, im gen&amp;uuml;sslichen Tonfall von Ah-da-haben-wir-den-Schuldigen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und entschuldigte sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wunderte sich am Ende des Abends, statt zehn Prozent Trinkgeld nichts zu bekommen.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2003 stip</dc:rights>
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