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Eins der netten Gemeinschaftserlebnisse beim Essen sind Artischocken. Das große Distelessen dauert, weil die Blätter nach und nach von der Artischocke gezupft und ausgezutscht werden, bevor nach einiger Entheuung (wer das nicht lesen kann: Ent-heu-ung, vom Heu entfernen). Aber soweit sind wir noch nicht, es geht vorne los: Beim Einkauf pro Person eine der gut faustdicken (am besten: bretonischen) Artischocken kalkulieren. Sie sollten am Stiel nicht ausgetrocknet sein und auch an den Blätterenden nicht Zeichen der Alterschschwäche zeigen.
Beim Vorbereiten die Stiele ausbrechen - so zieht es Fasern mit aus dem Artischockenboden, die dort den krönenden Geschmack beeinträchtigen würden. Die oberen Spitzen (rund ein Drittel der Artischocke) abschneiden - ein schweres scharfes Messer ist ungeheuer hilfreich!
Diese beiden Aktionen erleichtern den Kochvorgang, braucht es doch einen großen Topf. Kein Aluminium, schreiben alle zu Recht, sonst würden die Artis sich schwarz kochen. Reichlich Salzwasser und einige Spritzer Zitronensaft sind alles, was man benötigt. Und 20-25 Minuten Zeit, in der die Artischocken garen. Garprobe: Ein Blatt abzupfen. Geht das leicht, ist alles OK.
Zu den Artischocken gibt es bei uns traditionell eine einfache Vinaigrette: Essig, Öl, Schalotten, Pfeffer, Salz - that's it. Als Richtmaß: Pro Person eine Schalotte und 0,05 l Vinaigrette.
Man kann auch andere Saucen zum Tunken nehmen oder die Vinaigrette mit gekochtem Ei (gewürfel) anreichen

Ein netter Artikel zum Thema steht ausgerechnet unter Kaffee oder Tee :-))